Spicy-Putter

Beim Putten gibt es nur zwei wichtige Dinge:

  1. Der Putter muss den Ball in die richtige Richtung starten lassen.
  2. Der Putter muss dem Ball die richtige Geschwindigkeit verleihen.

Bei beiden Dingen kann einen der Putter unterstützen — oder nicht. Damit der Ball in die richtige Richtung starten kann, muss man ihn richtig ausrichten. Tests zeigen, dass die meisten Golfer mit ihrem Putter nicht gut zielen. Das liegt daran, dass die Perspektive über dem Ball ungeeignet ist, um den Putter richtig auszurichten.

Da hilft nur eins: Sie müssen beim Putter-Ausrichten so zielen, wie Sie das auch mit einem Gewehr täten: mit dem Auge hinter der Ziellinie. Es muss also entweder ein Caddie her, der den Putter für Sie ausrichtet — so wie Fanny Sunneson das jahrelang für Nick Faldo getan hat — oder Sie brauchen einen Putter der steht.

In diesem Video sehen sie noch den Spicy 2, der nicht mehr erhältlich ist.

Damit der Ball zweitens vom Putter die richtige Geschwindigkeit verliehen bekommt, muss man den Ball mit dem Sweetspot treffen. Das gelingt nur wenigen. Aber hier kann wieder der Putter helfen, indem er so gebaut wird, dass das Verfehlen des Sweetspots weitestgehend verziehen wird. Der optimale Putter steht deshalb nicht nur, sondern hat auch ein starkes Heel-Toe-Weighting und ist face-balanced.

Damit im Treffmoment nicht unnötig viel Energie durch viel Rückwärtsdrall verloren geht, hat der neue Spicy-Putter nur noch zwei Grad Loft. Wie wir seit der Arbeit mit dem Puttlab wissen, ist das genau richtig. Man muss den Ball mit dem Putter dann nur etwa drei Grad in der Aufwärtsbewegung treffen und dann rollt er über das Grün, statt mit Rückwärtsdrall zu fliegen oder zu hoppeln.

Der neue Spicy 3 steht auf vielfachen Wunsch hin nun viel flacher — fast so wie ein normaler Putter. Durch einen noch leichteren Griff und einen speziellen Schaft steht er sogar noch stabiler als der alte.

Und wenn Sie dann noch lernen wollen, wie man das Putten besser trainieren kann, empfehle ich Ihnen meine DVD.