Biografie

Geboren wurde ich in der Schweiz, zur Schule gejagt in Düsseldorf, und nach dem Abitur in NRW hatte ich zunächst vor, einen anständigen Schulabschluss nachzuholen — zum Beispiel an einer Hauptschule in Bayern. Ich bekam jedoch einen Ausbildungsplatz für Golflehrer in der Nähe Hamburgs und da mir der Draw wichtiger war als Dürer, Darwin oder Droste-Hülshoff, irre ich bis heute ohne nennenswerte Allgemeinbildung durchs Leben, dafür aber mit einem Golflehrer-Diplom.

Irgendwann kam der Falken-Verlag auf die Idee, mich Bücher schreiben und Videos drehen zu lassen. Das war der Auslöser, mich zumindest in Teilbereichen ein wenig zu belesen: Ich erlernte die deutsche Sprache in Wort und Schrift, einiges über Psychologie und Philosophie, aber auch Rhetorik und Didaktik. Das Ganze geriet außer Kontrolle, und so sind 14 Bücher und unzählige Videos entstanden. Allein für »Jenseits der Scores« habe ich 3½ Jahre recherchiert und 350 Bücher ausgewertet.

Mein Hobby ist das Erlernen neuer Sportarten. Meine letzten Disziplinen: Schießen und Gewichtheben, Drachenfliegen und Motorradfahren. Mit 40 begann ich mit dem Schießen und hörte nach 4 Jahren mit 4 deutschen Vizemeister-Titeln auf. Olympisches Gewichtheben habe ich mit 45 begonnen und nach 2 Jahren eine DVD darüber veröffentlicht. Beim Fliegen wurde ich im 1. Jahr meiner Wettkampf-Karriere vom Verband DHV zum »Rookie of the year« gekürt. Und beim Motorradfahren gelang es mir nach einem Jahr, so extrem Hang-Off zu fahren, dass der Ellbogen regelmäßig über den Asphalt schliff. Mein Lehrvideo dazu wurde über 150.000 Mal angeschaut:

Warum beschreibe ich das alles? Nicht nur aus Eitelkeit, sondern auch, damit Sie mein Geheimnis beim Golfspielen nutzen können:

»Das Geheimnis beim Erlernen einer Sportart ist ein sofortiges, akkurates und relevantes Feedback.«

Was bedeutet das? Beim Schießen reicht es beispielsweise nicht, nach dem Schuss nur durch ein Fernrohr zu sehen, wo genau man getroffen hat. Es ist nämlich möglich, dass man in der Sekunde vor dem Schuss stark wackelt und sich der Schuss zufälligerweise genau in dem Moment löst, da die Mündung in Schwarze zeigt. Das ist dann sicher kein guter Schuss.

Beim Motorradfahren war das Geheimnis, neben den GoPros auf meinem Motorrad und auf denen meiner Instruktoren, ein Telemetrie-System, das ich in folgendem Video erkläre:

Das wichtigste Video auf dieser Webseite: Es behandelt den vielleicht verbreitetsten und schädlichsten Mythos im Golf.

Beim Golf ist es wie beim Schießen: Es reicht nicht zu wissen, ob das Geschoss im Ziel landet, denn oft gleichen sich lediglich mehrere Fehler miteinander aus. Selbst ein gutes Treffmomentgefühl ist nicht der Beweis, dass alles richtig war, sondern lediglich die Folge eines Sweetspot-Treffers. Auch Golfer brauchen also relevantes Feedback gleich nach dem Schlag. Wichtigstes Hilfsmittel: das von mir mitentwickelte Scope-System.

Das Scope-System zeigt innerhalb von 0,9 Sekunden das Bild Ihres Schwunges, auf das es bei Ihrer individuellen Korrektur ankommt. In einer Golfstunde bekommen Sie so 50 Mal unmittelbar nach dem Schlag ein akkurates und relevantes Feedback von mir. Kein anderes Videosystem kommt in die Näher dieser Geschwindigkeit; selbst der Nachfolger (Scout Analyzer) der gleichen Firma braucht 3 Sekunden.

Mit meiner Lernmethode braucht niemand mehr als 3 Golfstunden während eines Aufenthalts am Fleesensee. Ein Golflehrer hilft seinen Schülern entweder sehr schnell oder er leistet ihnen einen Bärendienst.
Ich bringe Ihnen in diesen 3 Stunden auch bei, wie Sie 2 Quellen für schnelles Feedback nutzen können: Die 1. Quelle ist der Ballflug. Den werden Sie nach der Stunde mit anderen Augen sehen. Mit etwas Hintergrundwissen können Sie nämlich bei schlechten Schlägen aus dem Ballflug ableiten, was im Treffmoment schief gelaufen ist. Die 2. Quelle ist Ihr Smartphone, mit dem Sie sich filmen können. Während der Stunde lernen Sie, Ihre Bewegung anders zu analysieren. Sie achten jetzt nicht mehr auf Nebensächlichkeiten wie Hüftdrehung, Lockerheit oder Durchschwunglänge, sondern auf Wesentliches wie: Schlagfläche, Schwungbahn und Schlagzeitpunkt.

Oliver Heuler